Seit 2024 wird das Grab unserer Eltern durch Krähebeschiss entwürdigt. Trotz mehrfacher Intervention ist die Friedhofsverwaltung offensichtlich nicht in der Lage, durch Vergrämung oder Kotschutznetzen an den von Krähen besetzten Bäumen einen erträglichen Zustand herzustellen.
Beschissbeispiel 2024 aktueller Nestbesatz März 2025
Wir haben heuer (2025) bereits im Januar bei der Gemeindeverwaltung darauf gedrungen,
die beiden verbliebenen Nester noch vor der neuen Nestbauzeit im Februar/März zu entfernen, damit die geselligen Vögel nicht weitere Nester dazubauen. Dies wurde leider nicht für nötig gehalten - so sind jetzt 10 Nester über unserem bzw. den benachbarten Gräbern. Vom versprochenen Kontakt mir der Regierung von Oberbayern zwecks (rechtzeitiger) Vergrämung haben wir von der Gemeindeverwaltung bis jetzt keine Rückmeldung erhalten. (Nun, in der Brutzeit, wäre die Nestentfernung aus Naturschutzgründen wohl zu spät.)
Nun dringen wir darauf, dass unter die betroffenen Bäume kleinmaschige Kotschutznetze (wie sie bei Oliven- oder Nussernte verwendet werden) versuchsweise angebracht werden - aber bisher wurde darauf nicht eingegangen.
Auch die Umwicklung von Grabstein und Grabplatte mit Folie durch die Gemeinde verhindert keinen Krähenbeschiss.
Nun bleibt uns nur, dass wir durch die Verweigerung der Grabnutzungsgebühr ein Urteil des Verwaltungsgerichts zur Verpflichtung der Gemeinde herbeigeführt wird, wieder die Voraussetzungen für eine würdige Grabnutzung zu schaffen.
Friedhöfe sind vorrangig Orte für würdige Trauer und Totenruhe und nicht vorrangig Vogelschutzgebiete.
Wir sehen uns nun gezwungen, an die Öffentlichkeit zu gehen. Es sind ja mittlerweile Dutzende Bürger von der Krähenplage betroffen, nicht nur auf dem Friedhof, sondern auch in Wohnsiedlungen.
Krähenplage in den Wohnsiedlungen Unterhachings
Seit einigen Jahren breiten sich die (geschützten) Saatkrähen auch in den Wohnsiedlungen aus. Neben dem nervigen Gekrähe dieser "Singvögel" sind die Verschmutzungen an Gehwegen und parkenden Autos ein Problem. Besonders betroffen sind z. B. die Anwohner in der Grünau an der Grünauer Allee und der Schmorellstraße ...
Weitere Infos sind hier geplant. Vielleicht können Sie mir auch mit Ihren Erkenntnissen weiterhelfen. eMail an: georg.neumann@t-online.de
Artikelempfehlung aus der SZapp vom 24.10.2022
Den Krähen soll es an den Kragen gehen
Im Landtag gibt es eine Initiative, den Schutzstatus der Vögel herabzusetzen. In Unterhaching fühlen sich die Bürger zunehmend von den Tieren gestört, obwohl es weniger (?) Nester gibt.
https://www.sueddeutsche.de/muenchen/landkreismuenchen/unterhaching-vogelschutz-kraehen-vergraemung-1.5680135